Episode 5
Mythos „Immohaie sind das ganze Problem“ – drei Inputs zu Rendite und Wohnungsnot
Wohnungssuche, aber bitte mit Plan: Bei Radio Energy teilt Harry Büsser von Comparis jede Woche drei smarte Tipps, die dir wirklich weiterhelfen – von der Suche über die Bewerbung bis zur Besichtigung. Kurz, konkret und überraschend hilfreich.
In dieser Episode erklärt Harry Büsser von Comparis, warum Renditeinteressen beim Wohnen eine Rolle spielen – aber nicht die ganze Wohnungsnot erklären:
Der wahre Kern:
Ja, es gibt Investoren, die mit Immobilien Geld verdienen wollen. Und ja, hohe Renditen können Mieten und Kaufpreise zusätzlich unter Druck setzen.
Der Denkfehler:
Falsch ist die Annahme, dass die Wohnungsnot nur an den „Immohaien“ liegt. Wenn Bauen wirklich immer absurd lukrativ wäre, hätten wir längst viel mehr neue Wohnungen – oft bremsen aber Regeln, Einsprachen, Politik und knapper Boden den Neubau.
Der bessere Weg:
Wer Wohnungsnot verstehen will, muss nicht nur fragen, wer verdient, sondern auch, wer Neubauten verhindert. Denn teurer wird Wohnen vor allem dann, wenn zu wenig entsteht – und Knappheit selbst zum Geschäftsmodell wird.
Spezifischer Running Gag: „Am meisten verdient oft nicht der, der baut – sondern der, der verhindert, dass andere bauen.“
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